Mein IndustrieviertelTexte von Gudrun Büchler, Georg Bydlinski, Stephan Denkendorf, Paul Eisenkirchner, Isabella Feimer, Jacqueline Gillespie, Gertraud Klemm, Rudolf Kraus, Daniela Meisel, Verena Mermer, Peter Miniböck, Annemarie Moser, Heidi Prüger, Elisabeth Schawerda, Mario Schlembach, Erich Sedlak, Johannes Twaroch, Sylvia Unterrader, Reinhard Wegerth, Elisabeth Weissensteiner, Eva Woska-Nimmervoll.
KünstlerInnen: Helga Cmelka, Judith Fischer, Martina Funder, Thomas Hoke, Gudrun Kainz, Cornelia König, Hans Kupelwieser, Doris Libiseller, Michael Plank, Kurt Spitaler, Robert Svoboda, Karl Vonmetz, Michael Wegerer.

Anthologie
Herausgegeben von Wolfgang Kühn
320 Seiten, geb. mit Schutzumschlag, 15 x 22 cm
ISBN 978-3-902717-38-2 € 24,--

Als vierter Band der Viertel-Anthologien, die sich literarisch mit den sehr unterschiedlichen niederösterreichischen Regionen auseinandersetzen, liegt nun – nach Mein Waldviertel (2014), Mein Mostviertel (2015) und Mein Weinviertel (2016) – die Publikation zum Industrieviertel vor.

Zugegeben, vom Namen her hat dieses Viertel einen Nachteil gegenüber den anderen drei Vierteln Niederösterreichs. Zumindest aus touristischer Sicht.

Der Name Industrieviertel kommt von der frühen Industrialisierung, die schon 1783 im Viertel unter dem Wienerwald den Schwerpunkt der Wirtschaft bildete. Industrie bedeutet ja auch Fortschritt und damit verbunden Arbeitsplätze und Wohlstand.
Doch das Industrieviertel ist bei weitem nicht nur Industrie, da gehören unter anderem der Wienerwald, die Kurstadt Baden, das geschichtsträchtige Mayerling, das Helenen-, Piesting- und Triestingtal, die Bucklige Welt, Semmering, Schneeberg und Rax ebenso dazu wie das Flüchtlingslager Traiskirchen oder die Shopping-City Süd.

Vielfältig wie das Viertel selbst, ist auch die Dichte von AutorInnen und KünstlerInnen, die sich hier niedergelassen haben oder von hier stammen. Wie bereits bei den vorangegangenen Bänden ist Wolfgang Kühn der Herausgeber, die das Buch illustrierende Fotostrecke wurde von Helga Cmelka kuratiert. Sie hat dreidimensional arbeitende KünstlerInnen aus dem Industrieviertel vereint, die vorzugsweise mit Materialien arbeiten, die hier in industrieller Form hergestellt und verarbeitet werden.

So geben uns Zweiundzwanzig AutorInnen und vierzehn Bildende KünstlerInnen Einblick in ihr ganz persönliches Industrieviertel.