Donau

Mein Waldviertel, Mein Weinviertel, Mein Mostviertel, Mein Industrieviertel, Meine Donau. Anthologie, herausgegeben von Wolfgang Kühn

Alte Schmiede, 3562 Schönberg am Kamp

Seit 2014 wird das flächenmäßig größte Bundesland Österreichs literarisch vermessen. Was mit „Mein Waldviertel“ im Jahr 2014 begann, fand in den Folgejahren seine Fortsetzung mit „Mein Mostviertel“, „Mein Weinviertel“ und „Mein Industrieviertel“. In allen vier Anthologien erzählten Zugezogene, Weggezogene und immer „dort“ Gebliebene über ihren ganz persönlichen Zugang zum jeweiligen Viertel.

2018 wurde jenem Fluss, an dem alle vier Viertel Anteil haben, ein literarisches Denkmal gesetzt von Autorinnen und Autoren, die in niederösterreichischen Orten an der Donau geboren wurden oder dort leben.

Am Donnerstag, den 25. Oktober werden erstmals alle fünf Bücher an einem Abend vorgestellt:

Der Wahl-Waldviertler Bodo Hell verführt in seinem Text „Schimmelsprung“ zu einer Reise durchs Kamptal, bei der er auch in Schönberg einen kurzen Halt einlegt.

Magda Woitzuck zeigt uns ihr ganz persönliches Mostviertel, das von Jägern, Lagerhäusern und Vereinen dominiert wird.

Eva Rossmann stellt in ihrem Beitrag „Sina“ die sehr aktuelle Frage der Integration anhand syrischer Flüchtlinge in einem kleinen Dorf im Weinviertel.

Zu einem Großheurigen im Industrieviertel lädt uns Gertraud Klemm in ihrem Beitrag „Ziernähte“ und verrät uns die Tücken des Dirndltragens.

Und schließlich lässt uns Erwin Riess gemeinsam mit seinen bekannten Romanfiguren Herr Groll und der Dozent einem Frontalzusammenstoß einer Rollfähre mit einem Frachtschiff auf der Donau beiwohnen.

Die Formation Zur Wachauerin, in deren Musik und Texten die Donau ebenfalls des Öfteren thematisiert wird, leidet unter anderem am „Wachau-Blues“ und träumt vielleicht deshalb von „drenta da donau“.

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Fotos: Ulli Paur